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installationen > sound matters: kein sound ist illegal (com.version)
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sound matters:
kein sound ist illegal

commercial version, 2016

Interaktive Klanginstallation, T-shirts in versch. Größen, 5 Fotoprints

Stimme: Birol Ünel
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Der Projektraum "Errant Sound" (vormals: "Errant Bodies") ist in 2016 mit dem Projektraumpreis des Berliner Senats ausgezeichnet worden und veranstaltete zu diesem Anlass eine Gruppenausstellung mit dem Titel "Sound matters - or: What to do with the money". Beteiligte Künstler/innen sind Mario Asef, Alessandra Eramo, Peter Cusack, Georg Klein, Brandon LaBelle, Thom Kubli, Ines Lechleitner, Laura Mello, Jutta Ravenna, Kirsten Reese, Antje Vowinckel, Jeremy Woodruff.

Ausgangspunkt der Installation von Georg Klein ist ein Fundstück, ein Aufkleber an einem Laternenpfahl einer Kreuzung in Berlin mit dem Satz: kein sound ist illegal. Der Satz ist abgeleitet von dem Slogan einer politischen Kampagne ("Kein Mensch ist illegal"), die 1997 als Kunstprojekt auf der DOCUMENTA startete.

Die Installation besteht aus einen Hornlautsprecher, aus dem die tiefe Stimme des deutsch-türkischen Schau­spielers Birol Ünel die Worte "kein sound ist illegal" kommt, sobald ein Passant über eine gelbe Grenzlinie tritt. Je nach Entfernung ändert sich die Stimme, von weit rufend bis zu einer fast intimen Nähe.

Im Inneren des Ladens werden T-Shirts mit dem Aufdruck "kein sound ist illegal" zum Verkauf angeboten, ähnlich zum Originalslogan, das inzwischen auf vielfachen Produkten zu haben ist. Diese "commercial version" der Installation von 2015 reagiert damit auf die Vermarktungstendenzen von politischen Slogans, insbesondere bei linken Gruppierungen. Auf 5 Fotoprints ist die Geschichte des Originalslogans und seiner Ingebrauchnahme dargestellt.
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