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| Stefan Fricke (Hessischer Rundfunk): Klang_Kunst_Klang, Teil 6: Portrait Georg Klein „Wiederholt hat Klein, der 2002 mit dem Deutschen Klangkunstpreis ausgezeichnet wurde, mit seinen Installationen, die bevorzugt im und für den öffentlichen Raum entstehen, auf Miss- und Querstände in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht. Ein für ihn wichtiger Aspekt seiner audiovisuellen Kunst ist die Einbindung des Publikums durch eigens dazu entwickelte Konzepte der Interaktivität und Partizipation.” (Sendung vom 16.2. 2010, 22-23Uhr, HR2, 55min.). GK-Radioportrait-Fricke (2 Ausschnitte) >> gesamte Sendung bestellen |
| Prof. Verena Kuni (Uni Frankfurt): Sprich mit mir! (Installation takeaway, Weismann & Klein) „Auch wenn die Situationen, die sich in jener Zeit rund um den kleinen roten Imbisswagen ergaben, zwangsläufig nicht der Komik entbehrten: Darum, andere vorzuführen, geht es Weismann & Klein ganz sicher nicht. Es handelt sich einfach um die Einladung, selbst einmal die Erfahrung zu machen: Wie ist es eigentlich, wenn die Maschine mit Dir spricht? Und wie, wenn Du dabei gar nicht sicher bist: Mit wem oder was habe ich es hier eigentlich zu tun?“ (Werkkatalog VIS-A-VIS Steffi Weismannn, Hg. Petra Reichensperger, Nürnberg 2009, S. 7-13) |
| Dr. Uwe Rüth (Katalog sonambiente): Die Vermittlung von Klangkunst „Die Klangkunst erfährt nach meiner Erfahrung nach die größte öffentliche Aufmerksamkeit, wenn sie in alltägliche Situationen öffentlicher Räume integriert wird. Die Installation „Ortsklang Marl Mitte“ von Georg Klein, einem der Preisträger des ersten deutschen Klangkunstpreises, war eine ironisch-soziologisch orientierte Klangintervention am Un-Bahnhof in Marl-Mitte, auf die die Marler Bevölkerung in erstaunlicher Weise reagierte. (In: sonambiente Katalog 2006, S. 235-242) |
Dr. Sabine Sanio (DeutschlandRadio): Georg Kleins Ortsklang. |
| Dr. Barbara Bathelmes (Katalog TRASA): Georg Klein oder der Künstler als Orts-Seher. "Georg Kleins Klangsituationen im öffentlichen Raum ist ein theatrales Moment eigen. Theatral in dem Sinn, dass der Betrachter oder Zuhörer durch die Situation veranlasst wird, nicht mehr regungslos vor dem Objekt zu verharren oder im Sessel fixiert der von Interpreten dargebotenen Musik zu lauschen, sondern sich zu verhalten, sich zu bewegen, zu handeln. So setzt der Installationskünstler, dem Regisseur und Bühnenbildner vergleichbar, den Hörer in wörtlichem Sinn ”in Szene”." (In: Katalog TRASA warszawa-berlin, Kehrer-Verlag, Heidelberg 2004) |
| Dr. Piotr Rypson (Katalog TRASA): Woanders. (TRASA warszawa-berlin) „Der Autor von TRASA stützt sein Werk auf die Klischees der Gegensätze Ost-West, Berlin-Warschau, Deutschland und Polen ohne fertige Lösungen zu servieren. Paradoxerweise bedient er sich der neuesten Medientechnologie, um mit von den Medien konstruierten und betriebenen Bezügen diese Vehikel für Massen-Emotionen und politisch-wirtschaftliche Manipulationen ins Wanken zu bringen.“ (In: Katalog TRASA warszawa-berlin, Kehrer-Verlag, Heidelberg, 2004) |
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Dr. Claudia Tittel (Positionen): JE est un autre" - Selbsterkenntnis. "Georg Klein versucht die Selbsterkenntnis in eine andere Ebene zu überführen, die in der Ambivalenz des Ephemeren liegt. Der Spiegel hält den Betrachter in einem 1:1 Verhältnis im Bild, das er selbst zu durchbrechen vermag, indem er aus der Bild- und somit seinem eigenen Blickfeld verschwindet. " (In: Positionen 57, 2003) |
| Julia Gerlach (Positionen): Inmitten Marl. Erster Deutscher Klangkunstpreis. "So entstand aus Klang - Text - Ort ein offenes jedoch inhaltlich und materiell selbstreferentielles System, zugleich labil und in sich widersprüchlich – wie die Situation selbst. Das spürt man und das macht die Arbeit stark." (In: Positionen 55, 2003) |
| Prof. Doris Kolesch (FU Berlin): Gehör-Gänge - Zu Georg Kleins Klangsituation „transition“ "Was Klein und Kleist hier sozusagen aus produktionsästhetischer Sicht vom stehenden Klang und vom in der Luft stehenden Stein sagen, hat auch Konsequenzen für die zeitliche Dimension des Musikhörens: Kleins Arbeit thematisiert das unauflösliche Ineinander von gegenwärtigem Hören einerseits und der Erinnerung des Gehörten andererseits. " (Art Lecture vom 14.6. 2002, SFB Kulturen des Performativen, FU Berlin) |
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Dr. Sabine Sanio (Katalog transition): im vorübergehen? kunst und eingedenken "Orte der Passage sind Sinnbilder des postmodernen Lebens und der spezifischen Form von Einsamkeit, die es hervorbringt. So wie die Künste die spezifischen Erfahrungen einer Epoche reflektieren, ist hier eine Klangsituation realisiert, in der sich unsere Erfahrungen mit diesen Orten der Passage artikuliert." (transition-textbuch, Pfau-Verlag, 2001) |